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Bernd Bocklage


BW NEO Heinrad

Review

Beast Wars Neo Heinrad:



Mehr Bilder gibt's durch Klick auf die Grafik oben

Heinlad wirkt meist verwirrt und sehr wage. Er hat eine Uhr in seinem Magen, die es ihm erlaubt die Zeit zu manipulieren. Seine supergeheime Fähigkeit ist, dass er in begrenztem Maße die Zeit anhalten oder strecken kann, allerdings gibt es einen Haken daran: er kann es nicht vollständig kontrollieren. Heinlads Vergangenheit und seine Kampffähigkeiten sind ein Rätsel.


Robotermodus: Erstmal fällt auf, dass Heinrad eine recht große Figur ist. Figuren die exklusiv für den japanischen Markt gebaut wurden fallen oft nicht in die Größenklassen, die wir von ihren japanischen Gegenstücken kennen, aber ich würde Heinrad mal als großen Voyager mit Tendenz zum Ultra bezeichnen. Er ist kräftig gebaut und wirkt ziemlich muskulös. Und obwohl es offensichtlich ist, dass er sich in irgendein Tier mit Fell verwandelt, so gibt es doch (zumindet von vorne) eigentlich keinen Hinweis darauf, was es für eines ist.

Auffällig natürlich auch die große Uhr in seinem Torso. Und bevor jemand fragt: ja, es ist eine funktionsfähige Uhr. Eine einzelne AAA Batterie bringt sie zum Ticken und ein Wecker ist auch eingebaut. Man kann den Wecker durch Herausziehen des Kopfes „scharf“ machen und durch Reindrücken abschalten. Der Wecker funktioniert nur im Robotermodus. Somit dürfen sich die Chrono Label Figuren hinten anstellen, Heinrad war der erste funktionsfähige Uhr-Transformer. Die Uhr ist natürlich kaum zu übersehen, aber sie schränkt die Figur auch in keinster Weise ein, weder vom Look noch von der Beweglichkeit her.

Zum Thema Beweglichkeit: Heinrad hat die volle Bewegungsfreiheit, die man von einer Beast Wars Figur ja auch erwartet. Er ist wegen dem Uhrmechanismus in seinem Torso ein wenig toplastig, hat aber trotzdem kein Problem mit dynamischen Posen. Seine Füße, speziell die Hacken, hätten einen Tick größer sein können, um ihm einen besseren Stand zu geben, aber ein echtes Problem ist das auch nicht.

Mein Lieblingsteil an diesem Roboter ist der Kopf, ein wirklich schön gemachtes Stück, das außerdem noch ein Gimmick bietet. Heinrad hat eine Art Visier, dass er über die Augen ziehen kann, sei es jetzt als Zielhilfe oder was auch immer. Sehr schön auf jeden Fall. Seine Waffe ist eine Art Gewehr oder Raketenwerfer, zusammengebaut aus den zwei Gegenständen, die er im Biestmodus dabei hat (siehe unten). Nicht die beste Waffe aller Zeiten, aber adäquat. Alles in allem also ein toller Robotermodus mit nur ein, zwei Kleinigkeiten, die noch besser hätten sein können. Daumen hoch.

Biestmodus: Heinrad verwandelt sich in einen Tanuki, eine Kreatur aus der japanischen Folklore, die einem Waschbär ähnelt (oder besser gesagt dem japanischen Waschbär-Hund, Nyctereutes Procyonoides Viverrinus für die Latein-Begabten unter uns). Der Tanuki trägt eine Flasche mit Sake mit sich (sie trinken wohl viel und gerne), sowie ein Buch mit den Namen der Leute, die er ausgetrickst und abgezogen hat (Tanukis sind nicht nett). Die zwei Gegenstände verbinden sich im Robotermodus zu seinem Gewehr. Außerdem sind Tanukis wohl für ihre gewaltigen Hoden bekannt, auf denen sie trommeln (tut das nicht weh?). Somit hat dieses Kinder-Spielzeug hier tatsächlich Hoden, ja. Allerdings sind sie nur als kleine graue Blöcke dargestellt, lediglich ihre Position zwischen Heinrads Beinen verrät ihre Identität. Seine Arme sind übrigens nicht lang genug, um darauf zu trommeln, was mich irgendwie erleichtert. Heinrads Spark-Kristall befindet sich auf einem der Hoden, das möge jeder interpretieren, wie er will.

Die Uhr befindet sich jetzt auf Heinrads Bauch, was aber nicht wirklich einen Unterschied macht. Die Arme sind die selben wie im Robotermodus, die Beine allerdings sind wesentlich kürzer. Eine sehr positive Überraschung: Obwohl der Tierkopf aus zwei Hälften geformt wird, die im Robotermodus Heinrads Schultern bilden, ist er beweglich. Jetzt nicht komplett, aber der Tanuki kann sowohl nach oben, als auch ein wenig nach rechts und links schauen. Schön gemacht. Die Detaillierung am Tierkopf und am Tier allgemein ist ebenfalls gelungen. Insgesamt also eine recht seltsame Wahl für den Tiermodus, aber gut umgesetzt. Keine Beschwerden.

Bemerkungen: Beast Wars Neo war eine nur in Japan ausgestrahlte Ablegerserie von Beast Wars und ist für ihre seltsamen Biestmodi bekannt. Wir hatten da ein Mammut, eine Giraffe, einen Pinguin und nun auch eine Kreatur aus der japanischen Folklore, die für ihre gewaltigen Hoden bekannt ist. Mit einer Uhr im Torso hat Heinrad logischerweise Zeit-bezogene Fähigkeiten. Im Comic und Cartoon konnte er die Zeit anhalten, während in die Beast Wars Profilserie von IDW als Zeitreisenden bezeichnete, der auch mal gerne einfach verschwand, weil er seine Fähigkeiten nicht perfekt beherrscht. Wie auch immer, die Figur ist Spitzenklasse und wenn man den Hintergrund des Biestmodus ignoriert, gibt’s auch dort nichts auszusetzen. Die Tatsache, dass er ein funktionierender Wecker ist, ist für mich lediglich ein kleiner Bonus, aber trotzdem nett. Unterm Strich also: allen Beast Wars Fans empfohlen.

Gesamtnote: 1-



Publiziert am: Sonntag, 10. Juli 2011 (1010 mal gelesen)
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